Ambulantes Behandlungsangebot

Das ambulante Behandlungsangebot richtet sich vor allem an
 
1. Frauen und Männer, bei denen eine Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit besteht
 
2. Patienten, die nach einer stationären Behandlung weitergehende therapeutische Hilfen benötigen (ambulante Nachsorge)
 
3. Personen, bei denen ein Alkohol- und/oder Medikamentenmissbrauch vorliegt und eine Abhängigkeit droht.
 
Die ambulante Behandlung bietet die Möglichkeit, sich innerhalb des gewohnten Umfelds und Tagesablaufs intensiv mit der Gefährdung oder Abhängigkeit von Alkohol und/oder Medikamenten auseinanderzusetzen und so eine dauerhafte Abstinenz zu erreichen und zu festigen. In der Therapie gewonnene Erkenntnisse und Verhaltensweisen können über einen längeren Zeitraum im Alltag erprobt und sicher etabliert werden. 
 
Die ambulante Behandlung eignet sich für Betroffene, die
 

- abstinenzfähig sind
- ein intaktes, soziales Umfeld besitzen 

- die Bereitschaft haben, ihr Konsumverhalten zu überdenken und zu ändern
- im Anschluss an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung weitere therapeutische Begleitung
   benötigen.
 
Ambulante Rehabilitation besteht aus
 
- wöchentlichen Gruppentherapiesitzungen
- regelmäßigen Einzeltherapiegesprächen
- themenbezogenen Gruppensitzungen, wie z.B. Rückfallprävention
- Gesprächen mit Angehörigen und Bezugspersonen
- regelmäßigen ärztlichen Konsultationen.
 
Die ambulante Behandlung dauert in der Regel 12, max. 18 Monate.
Im Rahmen der ambulanten Nachsorge beträgt die Behandlungsdauer 6 bis 12 Monate.
 
Kostenträger für die ambulante Behandlung sind die Rentenversicherungen und Krankenkassen. Wir helfen Ihnen bei der Antragstellung.
 
 
Die Kombitherapie in der Fachstelle Sucht
 
In enger Zusammenarbeit mit der Fachklinik Neue Rhön bietet die Fachstelle Sucht- Prävention und Therapie eine kombinierte stationär-ambulante Entwöhnungsbehandlung (Kombitherapie) an.
 
Eine Kombitherapie umfasst 8 Wochen stationäre Behandlung in der Fachklinik, anschließend ambulante Therapie in der Fachstelle Sucht.
 
Kostenträger sind auch hier die Rentenversicherungen und Krankenkassen.
 
 
 


Kontakt


Fachstelle Sucht-Prävention und Therapie

Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle (PBB)

Metzlerstr. 34
60594 Frankfurt/M

Fon: 069 - 614464
Fax: 069 - 96231785



Träger der Einrichtung ist der Frankfurter Therapieverbund Hessischer Guttempler-Einrichtungen GmbH.